Die neue Grundsteuer Deutschland kommt 2022 – Wir erledigen Ihre Grundsteuererklärung bundesweit! Immobilieneigentümerinnen und Immobilieneigentümer sollten jetzt handeln. Dieses Jahr findet im Rahmen der Grundsteuerreform eine Neubewertung für jedes Grundstück und jedes Haus statt. Unterm Strich bedeutet dies, dass alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohneigentum in Deutschland von der Reform betroffen sind. Deutschlandweit betrifft die Reform der Grundsteuer circa 36 Millionen Wohneinheiten. Viele Länder folgen dem Bundesmodel, aber einige von ihnen nutzten die sogenannte Öffnungsklausel und entwickelten ihr eigenes Modell zur Berechnung der Grundsteuer.
Hintergründe neue Grundsteuer Deutschland 2022
Darum geht es bei der Grundsteuer:
Jeder Eigentümer, der in Deutschland ein Grundstück sein Eigen nennt, muss dafür Steuern entrichten. Diese Abgabe wird Grundsteuer genannt und berechnet nach dem Wert des Grundstückes sowie den Gebäuden beziehungsweise den land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, welche darauf gebaut wurden.
Nutznießer der Grundsteuer sind die Kommunen und Gemeinden, in deren Einzugsgebiet die Grundstücke liegen. Jahr für Jahre zahlen Grundstückseigentümer in Deutschland Grundsteuern in Höhe von circa 15 Milliarden Euro. Somit stellt die Grundsteuer eine wichtige Einnahmequelle für den Gemeindehaushalt dar. Für den Fall das eine Immobilie auf den Grundstücken vermietet wird, kann die Grundsteuer über die Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden.
Warum kommt überhaupt die neue Grundsteuer Deutschland?
Deshalb kommt die neue Grundsteuer Deutschland:
Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Urteil entschieden, dass die gegenwärtige Praxis bei der Berechnung der Grundsteuer gegen das im Grundgesetz verankerte Gebot der Gleichbehandlung verstößt. Deshalb wurde Grundsteuerreform notwendig. In einer bundesweit angelegten Aktion sollen nun die Grundstückswerte bis zum Jahr 2025 neu bewertet werden.
Die gegenwärtige Berechnung der Grundsteuer basiert im Westen auf Werten aus den Jahren 1964 und im Osten reichen die Werte bis ins Jahr 1935 für Grundstücke zurück. Aus heutiger Sicht sind die Einheitswerte für die Berechnung der Grundsteuer nicht mehr realistisch, weil sich der Preis für Grundstücke und Gebäude in den vergangenen Jahrzehnten u. U. vervielfacht hat. Nichts desto trotz zahlen die Eigentümer bislang die gleichen Grundsteuern.
Die Neuregelung der Grundsteuer Deutschland wurde im November 2019 verabschiedet. Eine Übergangsfrist gilt bis Ende 2024. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen alle Grundstücke in Deutschland neu bewertet und auf dieser Basis die neue Grundsteuer ermittelt werden.
Bis dato wurde die Grundsteuer unter Zuhilfenahme von sogenannten Einheitswerten berechnet. Bei dieser Berechnung dominierten die Größe des Grundstücks sowie die Gebäudefläche, nicht aber dessen Lage. Multipliziert wurde der berechnete Wert mit einer Steuermesszahl. Die sich hieraus ergebende Summe wird Grundsteuermessbetrag genannt. Letzter wurde mit dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde multipliziert, um die Grundsteuerbelastung zu erhalten. Die Höhe des Hebesatzes obliegt den Gemeinden.
So wird die neue Grundsteuer Deutschland berechnet:
Durch das Grundsteuerreformgesetz ist eine Neubewertung der Grundstücke erforderlich. Die generellen Faktoren, wie Grundstückswert, Grundsteuermesszahl und Hebesatz, mit denen die Grundsteuer berechnet wird, bleiben erhalten. Nach wie vor ist der Wert des Grundstücks auch der Basiswert für die Berechnung der Grundsteuer Deutschland. Dieser Wert wird mit der Grundsteuermesszahl und den von den Kommunen festgesetzten Hebesätzen malgenommen. Die Grundsteuer ist das Ergebnis.
Neu ist hingegen die Ermittlung des Grundstückswerts. Für die Berechnung des Grundstückswertes wird nun ein Bodenrichtwert sowie eine statistisch ermittelte Nettokaltmiete herangezogen. Zumindest in den Bundesländern, welche dem Bundesmodell folgen. Allerdings nutzen einige die Öffnungsklausel und weichen damit vom Bundesmodell ab. Sofern Sie Immobilien in zwei Bundesländern besitzen, kann es sein, dass unterschiedliche Berechnungen zum Tragen kommen.
Länder die das Bundesmodell für die Neuberechnung der Grundsteuer 2022 anwenden:
- Grundsteuererklärung Berlin
- Feststellungserklärung Brandenburg
- Grundsteuer Bremen
- Beratung Grundsteuer Mecklenburg-Vorpommern
- Grundsteuererklärung Nordrhein-Westfalen
- Hilfe Grundsteuer Rheinland-Pfalz
- Feststellungserklärung Sachsen-Anhalt
- Grundsteuererklärung Schleswig-Holstein
- Erklärung zur Grundsteuer Thüringen
Länder die vom Bundesmodell Neuberechnung der Grundsteuer Deutschland abweichen:
- Grundsteuer Hilfe Bayern (Flächenmodell)
- Erklärung Grundsteuer Baden-Württemberg (Modifiziertes Bodenwertmodel)
- Grundsteuererklärung Hamburg (Wohnlagenmodel)
- Feststellungserklärung Hessen (Flächen-Faktor-Modell)
- Grundsteuerhilfe Niedersachsen (Flächen-Lage-Modell)
- Grundsteuererklärung Saarland (Bundesmodell mit veränderten Steuermesszahlen)
- Feststellungserklärung Sachsen (Bundesmodell mit veränderten Steuermesszahlen)
Einreichung der Grundsteuer hat digital über ELSTER zu erfolgen
Eine Feststellungserklärung für die neue Grundsteuer Deutschland muss elektronisch über die Steuer-Onlineplattform ELSTER der Finanzämter eingereicht werden. Das Abgeben der Grundsteuererklärung ist am dem 01.07.0222 möglich. Die Abgabefrist endet nach derzeitigem Stand am 31.01.2023. Bei Fristüberschreitungen könnten Verspätungszuschläge drohen.
Welche Daten angegeben werden müssen, hängt vom jeweiligen Bundesland in dem das zu berechnende Eigentum liegt ab.
Gerne übernehmen wir die Grundsteuerklärung für Sie. Senden Sie uns hierzu einfach eine E-Mail an deutschland@grundsteuer.haus oder nutzen Sie das Kontaktformular:
Ausgewählte Städte in denen wir u. a. Ihre Feststellungserklärung anfertigen
An dieser Stelle einige ausgewählte Städte in denen wir die Grundsteuererklärung für Sie erledigen:
Dies schreibt Wikipedia über Deutschland:
Deutschland ([ˈdɔɪ̯t͡ʃlant] ; Vollform des Staatennamens seit 1949: Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa.[7] Er hat 16 Bundesländer und ist als freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat verfasst. Die 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland stellt die jüngste Ausprägung des 1871 erstmals begründeten deutschen Nationalstaates dar. Bundeshauptstadt und Regierungssitz ist Berlin.
Haben wir alle Fragen über die neue Grundsteuer Deutschland ausgiebig beantwortet? Falls nicht, benutzen Sie einfach unser Kontaktformular und wir melden uns bei Ihnen.
Schauen Sie bei Bedarf ebenfalls gerne unsere Hauptseite zur Grundsteuer vorbei, damit Sie nichts Wichtiges verpassen.
Beste Grüße & auf bald!
Sigurd Warschkow
(Rechtsanwalt und Grundsteuer-Berater Deutschland)
Fragen und Antworten neue Grundsteuer Deutschland 2022
Wen betrifft die Reform der Grundsteuer?

Die Grundsteuerreform Deutschland betrifft jede Eigentümerin und jeden Eigentümer eines Grundstücks, eines Hauses oder einer Wohnung. Ebenso Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. Jede dieser Personengruppen muss im Zeitraum zwischen dem 01.07.2022 und 31.01.2023 einen Grundsteuerwertbescheid beim Finanzamt digital einreichen. Gerne erstellen wir Ihre Grundsteuerklärung (Feststellungserklärung) für Sie – benutzen Sie hierfür einfach unser Kontaktformular.
Welche Daten müssen an das Finanzamt übermittelt werden?

Für den Fall, dass die Bundesländer das Bundesmodell anwenden, müssen normalerweise die folgenden Informationen an das Finanzamt übermittelt werden: Lage des Grundstücks, Grundstücksfläche, Bodenrichtwert, Gebäudeart, Wohnfläche und Baujahr des Gebäudes. Bundesländer wie beispielsweise Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen oder Niedersachsen haben eigene Grundsteuergesetze erlassen, welche zum Teil andere oder zusätzliche Angaben zum Grundstück einfordern.
Wo findet man die erforderlichen Informationen für die neue Grundsteuer Deutschland?
Warum ist die neue Grundsteuer Deutschland so wichtig?

Es geht um viel Geld, nämlich circa 15 Milliarden Euro pro Jahr. Diese durch die Grundsteuer erzielten Einnahmen fließen vollumfänglich den Städten und Gemeinden zu. Mit diesem Geld bestreiten die Städte und Gemeinden ihre Kosten für Schulen, Schwimmbäder, Büchereien oder Kindergärten. Ebenfalls werden mit dem Geld Investitionen in die örtliche Infrastruktur wie Straßen, Radwege oder Brücken getätigt.
Was bedeutet Grundsteuer A, B und C?

Gegenwärtig existierte schon die Aufteilung der sogenannten Grundsteuern A und B. Dabei gilt die Grundsteuer A für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, die Grundsteuer B für betriebliche sowie private Grundstücke. Neu ist die Grundsteuer C, welche im Rahmen der Grundsteuerreform eingeführt wird. Mit Stichtag 01.01.2025 können Gemeinden baureife, unbebaute Grundstücke als besondere Grundstücksgruppe deklarieren. Eine mögliche Folge wäre der Beschluss zu einem höheren Hebesatz für diese Grundstücke. Hintergrund ist der, dass so Spekulanten die mit unbebauten Grundstücken in der Hoffnung auf Wertsteigerung, viel Geld verdienen wollen, ins Handwerk gefuscht wird.
Wie hoch ist die neue Grundsteuer Deutschland?

Über die schlussendliche Höhe der Steuer für Grund und Boden lässt sich gegenwärtig noch keine vernünftige Aussage treffen. Dafür müssen die Finanzämter erst einmal die Grundstücksbewertungen abgeschlossen haben. Zudem müssen die Hebesätze der Gemeinden ab dem Jahr 2025 feststehen. Für Wohneinheiten in attraktiven Lagen wird die Grundsteuer höchstwahrscheinlich ansteigen - hingegen in strukturschwachen Gegenden eher sinken. In der Theorie soll sich an der Höhe für den Steuerzahler nicht viel ändern. Dies unterstrich der Bund durch die Senkung der Steuermesszahl, aber das letzte Wort haben wohl die Gemeinden durch die Anpassung ihrer Hebesätze.